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Die Sense! Der über 40 Kilometer lange Fluss, der im Gantrisch und im Schwarzsee seinen Ursprung hat, der unter Naturschutz steht, jedes Jahr seinen Lauf ändert und der in Laupen in die Saane fliesst, gab dem Bezirk seinen Namen.

Mehr als nur ein Fluss

Die Sense zeichnet aber auch die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Freiburg. Sie und viele andere Flüsse, Bäche und Seen prägen das topographische Bild der Region und beeinflussen seit jeher Kultur und Mentalität der Menschen, die hier leben und arbeiten. Sie verstehen sich als Brückenbauer. Zwischen der Deutschschweiz und der Romandie. Zwischen Stadt und Land. Zwischen Tradition und Innovation. Zwischen Landwirtschaft und Industrie.

Die Menschen

Der französische Schriftsteller und Journalist Guy de Maupassant sagte einst: «Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.» Ein Satz, der ganz besonders auf die Senslerinnen und Sensler zutrifft. Auf den ersten Blick sind sie vielleicht ein etwas spezielles Völkchen. Mit ihrem ungewöhnlichen Dialekt. Ihrem ausgeprägten Familiensinn. Ihrem Festhalten an Traditionen und Bräuchen. Ihrer manchmal etwas verschlossenen Art gegenüber Anderen und Anderem. Ihrem grösser werdenden Selbstvertrauen, das einem latenten Minderwertigkeitsgefühl als sprachliche Minderheit in einem frankophonen Kanton folgt. Doch hat man die Menschen im Sensebezirk einmal näher kennengelernt, entstehen daraus oft äusserst bereichernde Begegnungen. Manchmal sogar Freundschaften fürs Leben. Wenn es darauf ankommt, halten die Senslerinnen und Sensler zusammen und setzen Himmel und Hölle in Bewegung, damit ein Projekt, ein Vorhaben oder ein Event gelingt.

Die Sprache

Aufgeteilt in sieben Bezirke ist der Sensebezirk offiziell gesehen der einzige rein deutschsprachige des Kantons Freiburg. Die französische Sprache und Kultur ist meist nur einen Steinwurf vom eigenen Zuhause oder Arbeitsort entfernt. Diese Nähe zur Romandie wird von vielen Senslerinnen und Senslern als grosse Chance gesehen, welche sie oft und gerne nutzen. 

Das Seislerdütsch

Viele Menschen im Sensebezirk sprechen einen einzigartigen Dialekt, der als Seislerdütsch bezeichnet wird. Manche Ausdrücke haben ihre Wurzeln im Französisch. So sagt man juscht wenn man richtig meint, nimmt den Pärisou hervor, wenn es draussen regnet und kontrolliert nach dem Kochen, ob das Potagee abgestellt und die Frigortüre zu ist. Der Kulturverein Wier Seisler hat das Ziel, die Sprache und die Traditionen der Region als wertvolles Kulturgut zu pflegen und zu erhalten. (Beitrag von SRF)

Die Geografie

Als Brücke zwischen der West- und der Deutschschweiz nimmt der Sensebezirk eine strategische Position ein. Der deutschsprachige Sensebezirk liegt im Nordosten des Kantons Freiburg. Geografisch gesehen gehört er bereits zur Westschweiz. Mit einer Fläche von 265,32 Quadratkilometern ist er der zweitgrösste Bezirk im Kanton. Die im Osten liegende Sense bildet die politische Grenze zum Kanton Bern. Auch die Ärgera fliesst durch das Senseland. Die Quellen der beiden Flüsse befinden sich im Senseoberland. Dieses liegt im südlichen Teil des Bezirks und gehört zu den Freiburger Voralpen. Sowohl der Norden als auch der Westen sind dicht besiedelt und gehören zu den Agglomerationen Bern und Freiburg. Die vorteilhafte Lage wird durch die ausgezeichnete Verkehrserschliessung unterstützt. 

Die Geschichte

Zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert begannen die Alemannen mit der Besiedlung der Region und waren Träger der Germanisierung und des Landausbaus durch Rodung im Südosten des heutigen Kantons. Stellenweise überschritten sie die Saane. Die Region Sense wurde 1076 erstmals als Sensuna erwähnt und ist seit der Neuaufteilung der ehemaligen vier Stadtpanner ein eigener Bezirk. Der Sensebezirk gehörte bis zum Ancienne Régime zum Aupanner und damit zum Hoheitsgebiet der Republik Freiburg (Respublicas Friburgensis). 

Die Politik

Zum Sensebezirk gehören 17 Gemeinden. Vertreten werden sie durch das Oberamt und dessen Leiter, der alle fünf Jahre durch die Bevölkerung gewählt wird. Der Gemeindeverband Region Sense ist für die Initialisierung und Umsetzung überkommunaler Projekte verantwortlich, fördert die Wirtschaft und ist Bindeglied zwischen den Gemeinden, dem Oberamt, den Kantonen und dem Bund.

ENTDECKEN & ENGAGIEREN

Entdecken

Egal ob zu Fuss, mit dem Rad, auf den Skiern, hoch zu Ross, im Badeanzug, auf Schlittschuhen, per Auto oder mit dem Töff. Das Freizeitangebot im Sensebezirk bietet zu jeder Jahreszeit für jeden etwas.

Wier Seisler

Der Kulturverein «Wier Seisler» fördert das kulturelle Leben im Sensebezirk, organisiert Veranstaltungen und setzt sich engagiert für die Pflege und den Erhalt des Seislerdütsch – dem Dialekt der Region – ein.

Seisler.swiss

Hinter der Plattform «seisler.swiss» steht der Verein «Marke Senseland». Seine Mission ist es, die einzigartigen und hochwertigen Produkte und Dienstleistungen des Sensebezirks über dessen Grenzen hinaus bekannt zu machen.

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