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Ein attraktiver Ort mit hoher Lebensqualität und tiefen Steuern sein. Sowohl für private Bürgerinnen und Bürger als auch für Unternehmen. Der Industrie und dem lokalen Gewerbe genügend Bauland zur Verfügung stellen, damit sie sich entwickeln können, wertvolle Arbeitsplätze schaffen und nicht abwandern. Diese Wünsche hegen viele Gemeinden. Was aber tun, wenn die zur Verfügung stehenden Flächen für Gewerbe und Industrie strategisch schlecht liegen oder zu klein sind. Was tun, wenn der Kanton mit schärferen raumplanerischen Richtlinien Druck macht? Man sucht sich Verbündete und erarbeitet gemeinsam eine Lösung! 

Siebzehn Gemeinden – ein Ziel

Im Mai 2018 setzten sich Vertreter der 17 Sensler Gemeinden zusammen, um über die Chancen und Risiken zu diskutieren, welche eine gemeinsame Bewirtschaftung der Arbeitszonen in sich bergen. Resultat dieses Workshops war: Wir wollen den Sensebezirk als attraktiven Standort für die Wirtschaft und das lokale Gewerbe stärken. Dafür starten wir ein gemeinsames Projekt. Und zwar eins, das die Schweiz so noch nicht gesehen hat. Wir leisten Pionierarbeit, lassen uns von externen Spezialisten für Raumplanung beraten und stellen für die Initialisierungsphase rund 130’000 Franken zur Verfügung. Das Projekt hat auch die Wirtschaftsförderung des Kanton Freiburg überzeugt und wurde deshalb mit einem Beitrag von 72’500 Franken aus dem Fonds der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützt.

Zwei Jahre Arbeit – ein Schlussbericht

Seit diesem ersten Workshop sind gut zwei Jahre vergangen. Es fanden drei weitere Workshops und eine Ergebniskonferenz statt. Es wurde diskutiert und gestritten, argumentiert und interveniert. Um die 17 Gemeinden bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, wurden Präsentationen, Infografiken und Berichte erarbeitet. Die Ergebnisse dieses partizipativen Prozesses wurden in einem Schlussbericht zusammengefasst. Er bildet die Grundlage für das weitere Vorgehen.

Eine Region – ein regionales Arbeitszonen-Management

Mit der Veröffentlichung des Schlussberichts fiel der Startschuss für die Umsetzung des Projekts. Dieses beinhaltet die drei Bereiche Arbeitszonen-Monitoring, Arbeitszonen-Bewirtschaftung und Arbeitszonen-Planung. Mittelfristig soll beim Gemeindeverband eine Stelle für das regionale Arbeitszonen-Management geschaffen werden. Damit dieses operativ funktionieren kann, wird ein Forum für Regionalentwicklung  ins Leben gerufen. Mitglieder sind Personen, welche bereits in der Initialphase mitgewirkt haben sowie weitere Vertreter der 17 Gemeinden. Der Gemeindeverband Region Sense übernimmt die Verantwortung für die Umsetzung des Projekts und koordiniert die Rollen und Aufgaben des Forums und des regionalen Arbeitszonen-Managements.

Expertise eines externen Partners

Da es in der Schweiz kein vergleichbares Projekt gibt, mussten sämtliche Konzepte selbst erarbeitet werden. Das Planungsbüro Sofies-Emac aus Zürich begleitete Region Sense dabei, die Initialphase aufzusetzen und unterstützt den Verband auch künftig bei der Umsetzung des Projekts. Lesen Sie das Interview mit Dr. Martin Frisch von Sofies und erhalten Sie spannende Einblicke zur Vorgehensweise. Gleichzeitig erzählt er Ihnen, was für einen Eindruck die Senslerinnen und Senslern bei ihm hinterlassen haben.

Interview mit Dr. Martin Fritsch

Downloads und Medienberichte

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